Sufigräber in Asilah

Sufis suchen die verborgenen Geheimnisse des Lebens, es verlangt sie nach unmittelbarer Erfahrung Gottes, den sie den „Geliebten“ nennen. Sie sehen in ihm keinen gestrengen Herren oder ein unerreichbares Absolutes, sondern jemanden, dem man sich in vollkommener Liebe näher. Diese furchtlose Gottesliebe ließ die Sufis tanzen und singen und nächtelang feiern. Normale Menschen sahen sie oft als verrückt an, doch gleichzeitig achtete man sie als große Künstler, Dichter und Mystiker des Islam…

 

 

In Asilah soll es Sufi-Gräber geben. Syed Qamar Afzal Rizvian, ein pakistanischer Politikwissenschaftler, sagt: „Die aufgeklärtesten Jahrhunderte der muslimischen Zivilisation waren vom Sufismus gekennzeichnet. Daher sollte man heute die Verbreitung seiner Lehren in Schulen und Moscheen global fördern. Denn der Sufismus verkörpert einige wichtige Grundwerte der islamischen Lehre: Humanismus, Mitmenschlichkeit und Philanthropie. Mit der stärkeren Förderung der Ideen des islamischen Sufimus könnten wir nicht nur ein Gegengewicht zum Extremismus schaffen, sondern auch zur zunehmenden Islamfeindlichkeit.“

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